Kurs testen und Vorschau

Der fertige Kurs sieht im Editor anders aus als auf dem Handy einer Teilnehmerin. Drei Stufen, je nach verfügbarer Zeit: die Block-Vorschau dauert Sekunden, ein Testlauf als Teilnehmer etwa zehn Minuten, eine Generalprobe auf einer Kopie lohnt sich vor wichtigen Terminen.

Einzelne Blöcke ansehen

Im Bereich Inhalte hat jede Zeile der Block-Liste rechts ein Augen-Symbol. Es öffnet die Teilnehmer-Vorschau: derselbe Block, gerendert mit denselben Komponenten, die Teilnehmer später sehen. Kein Nachbau, deshalb kann die Vorschau nicht veralten.

Die Vorschau ist bewusst passiv. Eingaben lassen sich nicht abschicken, Timer laufen nicht, und wie Ergebnisse anschließend ausgewertet und gezeigt werden, sehen Sie dort nicht. Für Wortlaut, Reihenfolge und Länge eines Briefings genügt sie.

Das Augen-Symbol erscheint erst ab Tablet-Breite. Auf einem schmalen Handy-Display ist die Block-Liste ohne Vorschau-Knopf richtig, das ist kein Fehler.

Als Teilnehmer durchspielen

Der einzige Weg, den Kurs so zu erleben wie die Gruppe: selbst beitreten. Das geht mit jedem Kurs, der noch nicht beendet ist, und braucht kein zweites Konto.

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Beitrittslink öffnen

Im Bereich Übersicht steht die QR-Karte mit Beitrittscode, Link und dem Knopf Teilnehmer-Ansicht testen. Er öffnet genau den Link, den Ihre Teilnehmer bekommen, in einem neuen Tab.

Der Link erbt Ihre aktuelle Adresse

Der Beitrittslink wird aus der Adresse gebaut, unter der Sie den Kurs gerade geöffnet haben. Testen Sie also unter der Adresse, die Sie auch der Gruppe nennen. Ein Link, der mit localhost beginnt, führt auf dem Handy eines Teilnehmers zu dessen eigenem Gerät.

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Zweites Gerät oder privates Fenster

Ein Browser kann pro Kurs nur eine Teilnehmer-Identität halten. Öffnen Sie den Link deshalb auf dem Handy oder in einem privaten Fenster, dann bleibt Ihre Host-Ansicht daneben bestehen.

Das Handy ist die ehrlichere Probe. Die Teilnehmer-Oberfläche ist für kleine Displays gebaut, und dort fällt auf, wenn ein Briefing zu lang ist oder eine Aufgabe zu viel Scrollen verlangt.

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Beitreten und starten

Namen eingeben, beitreten. Solange der Kurs nicht gestartet ist, steht auf dem Teilnehmer-Gerät ein Wartebildschirm. Starten Sie den Kurs im Bereich Durchführen und aktivieren Sie die Blöcke einzeln. Teilnehmer sehen immer nur den Block, den Sie freigegeben haben.

Jeder Name kann pro Kurs nur einmal vergeben werden. Für einen zweiten Testteilnehmer also einen anderen Namen wählen.

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Drei Ansichten nebeneinander

Im Testlauf lohnt sich derselbe Aufbau wie am Kurstag: das Cockpit zum Steuern, der Präsentationsmodus für den Beamer und das Teilnehmer-Gerät. So sehen Sie sofort, ob Beamer-Bild und Teilnehmer-Bild zusammenpassen.

Während ein Block aktiv ist, spiegelt die Timeline im Bereich Übersicht ihn unter „So sehen es Teilnehmer" mit.

Ein Testlauf erzeugt echte Daten

Ihr Testteilnehmer zählt als Teilnehmer, seine Antworten landen in den Ergebnissen und im Report. Wie Sie das wieder loswerden, steht im nächsten Abschnitt.

Testdaten wieder loswerden

Zwei Wege, je nachdem ob Sie vorher oder hinterher daran denken.

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Vorher: auf einer Kopie testen

Im Menü mit den drei Punkten oben rechts liegt Duplizieren. Die Kopie enthält alle Blöcke samt Quizfragen, bekommt einen eigenen Beitrittscode und trägt „(Kopie)" im Titel. Sie testen auf der Kopie, der Kurs für den Termin bleibt unberührt.

Vor Präsentationen und bezahlten Kursen ist das der ruhigere Weg. Sie können die Kopie danach löschen.

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Hinterher: Kurs zurücksetzen

Ebenfalls im Drei-Punkte-Menü: Workshop zurücksetzen. Der Eintrag erscheint erst, sobald der Kurs gestartet wurde. Er löscht alle Teilnehmer, alle Prompts, Antworten, Quiz-Antworten und Votes und setzt alle Blöcke zurück auf Entwurf.

Erhalten bleiben der Inhalt des Kurses und bereits ausgestellte Zertifikate. Rückgängig machen lässt sich das Zurücksetzen nicht.

Selbstlern-Kurse testen

Kurse, die Teilnehmer allein bearbeiten, laufen nicht über den Beitrittscode, sondern über einen persönlichen Link aus Zuweisen. Zum Testen weisen Sie sich den Kurs an eine zweite eigene Mailadresse zu, pro Adresse gibt es genau eine Zuweisung.

Die erste Zuweisung ist eine Richtungsentscheidung

Sobald ein Kurs zugewiesen ist, gilt er dauerhaft als Selbstlern-Kurs. Wenn Sie ihn auch noch live halten wollen, duplizieren Sie ihn vorher und weisen die Kopie zu.

Der Selbstlern-Player zeigt nicht jeden Block-Typ. Gruppenformate wie Umfrage, Wortwolke, Skala und Ranking sowie Pausen lässt er aus, Bild-Blöcke sind gesperrt. Der Zuweisen-Dialog listet vorab auf, was übrig bleibt. Ein Kurs, der live gut funktioniert, braucht für den Selbstlern-Betrieb oft eine kurze redaktionelle Anpassung.

Kurz vor dem Termin

  • Jeder Quiz-Block hat mindestens eine Frage. Ohne Frage lässt sich ein Quiz nicht aktivieren.
  • Die Summe der Blockzeiten passt zum gebuchten Zeitfenster. Die Timeline rechnet sie zusammen.
  • Falls Bescheinigungen erwartet werden: eine Zertifikat-Vorlage ist im Kurs hinterlegt.
  • Der Beitrittslink wurde einmal auf einem fremden Gerät geöffnet, unter der Adresse, die Sie der Gruppe nennen.
  • Testteilnehmer und Testantworten sind entfernt, oder der Testlauf lief auf einer Kopie.

Weiter

Live leiten

Cockpit, Monitor und Block-Steuerung während der Durchführung.